Chronik der Familie

Kreinberg

(Auschnitte aus der Chronik)

 

Inhalt :

 

 

Wurzeln unserer Vorfahren

 

Zu den germanischen Frühstämmen unserer Vorfahren zählen die WANDALEN - GOTEN - LANGOBARDEN - BURGUNDEN - KELTEN .............

Die Vorläufer der WANDALEN waren die KIMBERN die ebenfalls im Norden von Jütland beheimatet waren und verwandtschaftliche Verhältnisse ..............

Die SACHSEN - FRANKEN -SCHWABEN -BAYERN....... zählten zu den deutschen Altstämmen............

Der Name Sachsen reicht bis in die Steinzeit zurück. Die typische Waffe des Stammes war der Sar oder Sachs ein Messer.............

Die Teil und Nebenstämme die sich aus den Altstämmen bildeten waren die THÜRINGER - LOTHRINGER - HESSEN.............

 

Die SLAWEN,

ein indogermanisches Volk , sie wurden wahrscheinlich im 3 und 4 Jahrhundert durch die Hunnen vertrieben..............

 

 

Ursprung des Namens KREINBERG ???

 

Die deutschen Rittergeschlechter nahmen bekanntlich fast durchwegs den Namen der Sorbenorte an, in denen sie saßen.............

Ab den 12 Jahrhundert heirateten deutsche Adlige slawische.............

Es könnte auch von dem Wort „Krähe" abgeleitet worden sein.

Krah(e), Crahe, Kräh(e) =

des lauten zu Auseinandersetzungen stets geneigten Menschen.

 

Stammbaum

636 - 1999

Die Jahre 636 - 1345 sind vollständig

Die Jahre 1345 - 1685 sind unvollständig (5 Gen. fehlen)

Die Jahre 1685 - 1999 sind vollständig

 

J...... Kreinberg geb. am ............ in ................ war Jäger in Grumbach bei Langensalza und im Dienste der Fürsten vom Herzogtum Sachsen-Weißenfels. Er war verh. mit...........

und hatte .... Kinder.

Einer seiner Söhne hieß Joh. Nic. geb.............. in Grumbach heiratete am.......... in.............

Er war ein Jägerbursche bei den Herrn Oberförster von Burgsdorff.

Joh. N. war der Stammvater der Altenburger Linie.........

Joh. Fr. ein Sohn von Joh. N. geb............. in Altenburg war Posamentiermeister und verh.

mit.........................usw.................

 
C h r o n i c a

Kreinberg

von Kornelia Neuner

 

Wurzeln unserer Vorfahren

 

Zu den germanischen Frühstämmen unserer Vorfahren zählen die Wandalen - Goten - Langobarden - Burgunden - Kelten

Diese Stämme gehören zu den Ahnen unseres Volkes und haben in der deutschen Stammesgeschichte eine bedeutende Rolle als Wegbereiter des Reiches gespielt.

 

Wandalen

Die Wandalen die kreuz und quer über das europäische Festland bis nach Nordafrika gezogen sind unter König Geiferich auf den Trümmern des alten Karthago noch vor den Goten und den Franken ein erstes germanisches Weltreich errichteten.

Die Vorläufer der Wandalen waren die Kimbern, die ebenfalls im Norden von Jütland beheimatet waren und verwandtschaftliche Verhältnisse zu den Wandalen hatten.

Auf Grund der vorgeschichtlichen Funde, deren früheste etwa in der Zeit der Kimbernwanderung datiert werden, nimmt man heute an, daß die Wandalen entweder gleichzeitig mit Kimbern, Teutonen, Haruden und Ambronen aus Jütland aufgebrochen und dann in Ostdeutschland zurückgeblieben sind, oder aber, daß sie den Nachbarstämmen wenig später auf dem gleichen Weg folgten .

534 besiegte der oströmische Feldherr Belisar die Wandalen und zerschlug das Wandalenreich.

 

Goten

Die Goten die begabtesten, tapfersten aller germanisch - deutschen Stämme deren Ursprung der skandinavische Norden war und über die Ostsee in das Weichselbecken auswanderte und später in Richtung Schwarzmeer -

küste weiterzogen. Sie waren zunächst im Weichselraum ansässig. Das gotische Imperium des Großkönigs Ermanarich füllte den ganzen Raum zwischen dem Baltischen und dem Schwarzen Meer und dem Ural aus.

Nach dem Zusammenbruch des Reiches Ermanarichs vollzog sich eine Teilung des Gotenvolkes in zwei Stämme :

Die Westgoten siedelten westl. Dnjestr zwischen Dnjestr und Donau.

507 worden die Westgoten bei Vouille von den Franken unter

Chlodwig l geschlagen.

Alarich der erste König der Westgoten erobert im Jahre 409 Rom, zog 410 nach Süden weiter um nach Afrika überzusetzen. Da ein Sturm die Schiffe zerstörte die für die Überfahrt nach Afrika benötigt wurden, zogen sie nach friedlicher Übereinkunft mit den Römern weiter westwärts nach Gallien und Spanien.

Die Ostgoten siedelten östlich des Dnjestr bis jenseits des Don.

526 setzte unter Amulasantha der Zerfall des Ostgotenreiches ein.

555 waren die letzten Ostgoten in Italien unterworfen.

Von den oströmischen Kaisern wird Theoderich der Köing der Ostgoten nach dem westl. Rom geschickt, wo er Odokar den letzten Schattenkaiser besiegt und tötet. So baut Theoderich seine Politik auf ein System der persönlichen Beziehungen auf.

Er selber heiratet die Schwester des Frankenkönigs Chlodwig. Seine beiden Töchter vermählt er mit den Königen der Burgunden und Westgoten, seine Schwester mit dem Wandalenkönig und deren Tochter mit dem König der Thüringer.

 

Langobarden

Die Langobarden, germanischer Stamm der um die Zeitwende an der unterern elbe siedelte und wahrscheinlich aus Skandinavien stammte. Ein Teil des Stammes drang im 2 Jahrhundert über Mähren in Ungarn ein.

Man nimmt an , daß sich bis zum 5 Jahrhundert weitere Elbgermanen unter der Führung der Langobarden in Mähren nördlich an der Donau ansiedelten. Ab den 5 Jahrhundert , hat sich wahrscheinlich ein neuer langobardischer Stamm herausgebildet. Unter dem Druck der Awaren verließen die Langobarden den Osten Richtung Italien. Im 7 Jahr -

hundert traten sie unter Agiluff vom ariainischen Glauben zum

Katholizismus über.

773/74 eroberte Karl der Große das Langobardenreich, das nun mit dem Fränkischen Reich vereinigt wurde.

 

Burgunder

Bornholm in der Ostsee ist ihr frühester bekannter Wohnsitz den sie vielleicht wie die Langobarden und die Goten vom skandinavischen Festland her besiedelt haben. Von anderen alten Chronisten werden sie zu den gotischen Völkern gezählt, was wohl nicht mehr besagt, als daß sie Ostgermanen warten. Von den Goten wurden die meisten aus dem Weichselgebiet in die Gegend der heutigen Mark Brandenburg abgedrängt.

Als die Wandalen und Alanen 406 über den Rhein nach Galien vorstießen, fühlten sich die Burgunder durch ihre traditionelle Römerfreundschaft so wenig gebunden daß auch sie alsbald den Rhein überschritten.

Im neuen Einvernehmen mit den Römern , unter ihren König Gundahar, wurden sie zwischen Lauter und Nahe angesiedelt.

Die aus der Hunnenschlacht entkommenen Teile des Burgundenvolkes siedelten im Bereich des Genfer und Neuenburger Sees, also der heutigen französischen Schweiz an. Wenige Jahre später stoßen sie nach Lyon vor das sie zu ihrer Hauptstadt machten. Sie beherrschen bald das ganze Rhönegebiet, drängen aber auch in nördlicher und nordwestlicher Richtung vor.

Im Jahre 534 wurde das letzte burgundische Stammesreich an der Rhöne zu einer Beute der Franken.

 

 

Kelten

Im 1 Jahrtausend v. Chr. Besiedelten sie weite Teile Europas. In römischer Zeit erstreckte sich ihr Siedlungsgebiet von der Iberischen Halbinsel, Frankreich und den Britischen Inseln im Westen über Mittel- bis nach Südosteuropa und Kleinasien.

Als im letzten Jahrhundert v. Chr. dann von Norden her die germanischen Stämme der Kimbern und Teutonen, und von Süden her die Römer sie zunehmend bedrängten, ging die Zeit der Kelten langsam zu Ende. Nach der Unterwerfung Galliens dauerte es nicht mehr lange bis die Römer alle keltischen Gebiete eingenommen hatten.

 

 

Sachsen

Der Name Sachsen reicht bis in die Steinzeit zurück. Die typische Waffe des Stammes war der Sar oder Sachs.

In der Geschichte werden die Sachsen zuerst um die Mitte des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts von Ptolemäus erwähnt. Als Bewohner der Halbinsel der Kimbern könnten die Sachsen des Ptolemäus bereits vorübergehend Nachbarn dieser frühesten Germanen gewesen sein.

Die Sachsen waren in den ersten Jahrhunderten gefürchtete Seeräuber.

Im laufe des 2 und 3 Jahrhunderts drangen die Sachsen entlang der Nordseeküste bis zum Niederrhein vor und in Richtung Süden bis zur Weser. Sie vermischten sich vermutlich mit anderen westgermanischen Stämmen und bildeten ab den 4 Jahrhundert den Großstamm der Sachsen mit dem Gebiet zwischen Elbe und Weser.

Widukind ein Herzog der Sachsen glaubte im Aufstand gegen Karl des Großen das zwiespältige Sachsenvolk durch die Aufrichtung eines Volkkönigtums ein sächsisches Reich gründen zu können. Diese Volksbewegung scheiterte aber an der fränkischen Übermacht.

Karl der Große gliederte sie trotz harter Widerstände in das fränkische Reich, durch Zwangsumsiedlungen großer Teil des Sachsenstammes ein.

Ludwig der Deutsche , ein Enkel , Karl des Großen teilte sein ostfränkisches Reich unter seinen Söhnen auf.

Ludwig der Jüngere wurde König von Sachsen.

Karl der Dicke wurde König von Schwaben. (Später der letzte Kaiser der Gesamtreiches)

Karlmann (Vater von Arnulf - Kärnten) wurde König von Bayern.

Ludwig heiratete Ludgard, die Tochter des sächsischen Edlen Ludolf und dies war die Brücke vom fränkischen zum sächsischen Stamm, sowie von den Karolingern zu den Ludolfingern und den späten Ottonen.

Das Haus Ludolfs stand möglicherweise mit dem sächsischen Edlen und Fürsten Bruno im Zusammenhang.

Die Erbnamen die von Generation zu Generation von Ludolf und Bruno miteinander wechselten, so wude die ganze Familie von Bruno auch die Brunonen genannt. Auch als die Brunonen später zu Ottonen wurden bewahrten sie den von ihren sächsischen Ahnen übernommenen Namen weiter.

Die Neubegründung des mittelalterlichen Reiches durch die Sachsen -könige ware nie möglich gewesen ohne die zuvor duch die Frankenkönige geschaffene Grundlegung.

 

 

Franken

Wenn die Franken ähnlich den Sachsen weit über den deutschen Raum bekannt waren, so ist das wohl nicht ohne Zusammenhang mit der Tatsache , daß sie schon in der frühesten germanischen Geschichtszeit eine besondere Gruppe darstellten.

Schon Tacitus berichtet von der altgermanischen Überlieferung , daß die Germanenvölker auf drei Stammväter zurückzuführen seien , und zwar die am Meere Inguäonen, die in der Mitte Erminonen, und die übrigen Istuäonen. Wie diese Namensgebung zeigt, betrachtet man die ältesten Ursachsen von denen solwohl die Angelsachsen, Friesen und die deutschen Sachsen stammen , als mit Inwäonen des Tacitus und Plinius indentisch, obwohl Plinius als "Ingyaeones" zwar Kimbern, Teutonen und Chauken aufzählt, aber keine Sachsen und Friesen.

Ähnlich wie bei den Ingwäonen mit den Sachsen, so werden die Istwäonen mit den Franken inentifiziert. Bei der istwäonische - fränkischen Kontinuität handelte es sich um drei Stammesgruppen die später Mitglieder des fränkischen Völkerbundes erscheinen.

Nach einer sehr verbreiteten, aber nicht durchweg anerkannten Theorie, geht nämlich der fränkische Kernstamm der Salier auf jene Chauken zurück, die zu den wenigen namentlich als Ingowäonen aufgezählten Stämmen gehören. Danach wären die Franken ein von dem ingowäönischen Kleinstamm der Chauken - Salier duch Angliederung und Unterwerfung gebildeter istwäonischer Großstamm, wie die Sachsen ein von den ingwäonischen (Chauken) Sachsen unterworfener erminonischer Großstamm (mit istwäonischen Stammesteilen) sind.

Plinius erwähnt eine Ansiedlung der Chauken auf den Inseln der Rhein-

mündung. Das Gebiet der Chauken erscheint im Mittelalter als Hugmerke

"Chaukenmark", aber auch die Franken erscheinen als Hugen. In den Quedlinfunger Jahresbüchern werden sie als Hugones angeführt.

Sollten diese Hugenfranken in der Tat als Chaukenfranken aufzufassen sein, stammen die salischen Franken wie die Sachsen von jenem Volke ab, das Tacitus als "populus inter Germanos nobilissimus" rühmte ?

 

 

Thüringer

Die Thüringer des Mittelalters gehen vielleicht in einer Weise auf die Ermunduren der Frühzeit zurück. Die Ermunduren einer der frühesten Germanenstämme in der Geschichte läßt vermuten das sie ein Kernvolk der Erminonen waren.

Die Ermunduren auch Hermunduren so wie die Erminonen auch Herminonen genannt saßen schon zu der Zeit, in den Gebieten ihrer späteren thüringischen Nachfahren.

Das von Ptolemäus verfaßte geographische Werk (ca. um 150) erscheinen die Ermunduren nicht mehr, aber es erscheint bei ihm nördlich vom Erzgebirge ein Stmm mit dem Namen Teuriochaimai den wir mit den späteren Thüringern identifizieren können.

Zugleich ist uns die Namensform des Ptolemäus aber auch ein wichtiger Fingerzeig für die Herkunft und Enstehung des ermundurischen und des thüringischen Namens , denn Teuriochaimai bedeutet : Bewohner der Teurierheims und ist demnach eine ähnliche Bildung wie Boiohaemum, der alte Name von Böheim = Böhmen. Der Name scheint auch in ganz ähnlicher Weise auf die Vorbewohner des Landes zu deuten, dort auf die keltischen Bojer, hier auf die wahrscheinlich ebenfalls keltischen Teurier oder Teurisker.

Spätr setzen sich, dann die Namensformen Thuringi und Thyringi allgemein durch, die der heutigen Form entsprechen.

Obwohl die Thüringer mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den alten Ermunduren hervorgegangen sind, sind sie doch mit ihnen nicht schlichthin identisch. Es sind im dem neuen Stamm auch andere Stämme und Stammesteile aufgegangen. So haben die Thüringer vor allem Teile der Cherusker und der Chatten, die ja wie sie zu den Erminonen gehörten, in sich aufgenommen.

Die Zusammengehörigkeit der Ermunduren und Thüringer ist hin und wieder bestritten worden. Doch kommen bei den Ermunduren - Thüringern noch einige Argumente hinzu: zunächst die nahe Verwandtschaft der beiden Namen, dann die weitgehende Übereinstimmung des von den beiden Stämmen besiedelten geographischen Raumes. Nicht unwichtig ist auch die Tatsache, daß die Thüringer des 6 Jahrhunderts laut Prokop behaupteten, ihr Land von Augustus erhalten zu haben, was sich auf den Vorgang beziehen dürfte als auf eine tatsächlich zur Zeit des Augustus erfolgte Landanweisung der Römer an erumdische Kolonisten.

 

 

Slawen

Ein indogermanisches Volk. Ursprüngliches Siedlungsgebiet zwischen Weichsel und Dnjepr. Sie wurden offensichtlich im 3 und 4 Jahrhundert durch die Hunnen (asiatisches Reitervolk aus Asien) vertrieben. Die nach Westen zum teil nach Süden abwandernden Slawen ließen sich nun in den Gebieten nieder, die die Germanen kurze Zeit vorher im Zuge der Völkerwanderung verlassen hatten.

Nach der Landnahme in der slawischen Völkerwanderung lassen sich etwa seit dem 7 Jahrhundert 3 Gruppen unterscheiden:

Ostslawen - Russen, Weißrussen, Ukrainer

Westslawen - Tschechen, Slowaken, Polen, Sorben, Kaschuben,

Masuren.

Südslawen - Slowenen, Kroaten, Serben, Makedonen, Proto-

Bulgaren.

Der Name Slawe weist auf alte Flußbezeichnungen und dürfte dann auf ein ganzes Volk übertragen worden sein.

 

 

 

Verwandtschaftliche Beziehungen

 

Einige Beispiele:

Theoderich König der Ostgoten, geb. um 453, gest. 526, heiratet Audofleda , gest. 526 (Schwester des Frankenkönigs Chlodwig)

Tiudgoth (Tochter Theoderichs) , heiratet Alarich II , König der Westgoten R 484 - 507

Ariadne (Tochter Theoderichs), heiratet Sigismund, König der Burgunden R 516 - 523

Amalafrida (Schwester Theoderichs) heiratet 1 Ehe NN, 2 Ehe Vandalen Thrasamund Wandalenkönig (Ostgote) R 496 - 523

Amalberga (Nichte Theoderichs, Tochter Amalafridas) heiratet um

509/10 Hermenefred geb. u. 480/90, gest. 534 , R vor 510 , König der Thüringer

Ludwig (Sohn von Karl des Großen) heiratet Ludgard (Tochter d. sächsischen Edlen Ludolf.

Bisin , gest. v. 510, Köing der Thüringer heiratet um 480 Menia eine Langobardin.

 

 

 

Ursprung des Namens Kreinberg

Die deutschen Rittergeschlechter nahmen bekanntlich fast durchwegs den Namen der Sorbenaorte an, in denen sie saßen, seit dem (mit dem ausgehenden 12 Jahrhundert etwa) Familiennamen üblich wurden.

Deutsche Fürstentöchter heirateten damals slawische Dynasten

(12 Jahhundert)

Kam so der Name Kreinberg nach Thüringen ??

Es könnte auch von dem Wort "Krähe" abgeleitet worden sein.

Krah(e), Crahe, Kräh(e) =

des lauten zu Auseinandersetzungen stets geneigten Menschen.

 

Notizen

Charibert, nobilis in Neustrien, gest 636 und Poppo I,Graf v. Henneberg, zählen zu den Robertinern I und Robertinern II,(Anfänge des Hauses Capet). Die alten Babenberger und die Anänge der Grafen von Henneberg.

Ludwig I aus dem Hause der Henneberger, 1137, war mit der letzten Tochter der Frankensteiner verheiratet. Er nannte sich von Frankenstein. In einer Urkunde von 1146 wird Ludwig als der Bruder von Gotobaldus von Henneberg bezeichnet.

Die Henneberger waren zwischen den 11 und den 16 Jahrhundert eine der herausragenden Grafenfamilien in der thüringischen Geschichte.

Poppo von Henneberg fiel 1078 in der Schlacht bei Mellrichstadt, in der auf der Seite des Salier-Königs Heinrichs IV im Rahmen des Investitenstreits gegen den "Gegenkönig" Rudolf von Schwaben, der vom Sachsenherzog und anderen mitteldeutschen Adligen unterstützt wurde, kämpfte . Diese königstreue Haltung wurde von König Heinrich (Kaiser seit 1084) mit Besitz und Privilegien belohnt.

Poppos Bruder Godebold hatte Anfang des 12 Jahrhunderts das Burg-

grafenamt zu Würzburg inne.

Seybold III, 1346 wahrscheinlich verstorben. Seine Brüder zogen 1347 an den Hof des mit ihnen verwandten Landgrafen von Thüringen. Blieben unverheiratet ond ohne Erben.

Nach ihren Aussterben erbten die Grafen von Henneberg.

Urkunde von 1346: Graf Berthold X von Henneberg (Oheim von Heinrich, Albrecht und Dietzel (Tyzelo, Gyselo).

Stammherr Heinrich I, Graf von Henneberg 780.

Ahnen : ital. Geschlecht, derer von Colonna aus welchen Graf Poppo ein Ahnherr Henrici nach Deutschland kam (anno 458) er soll das Schloss Henneberg gebaut haben.

Albertus hatte einen Sohn Ludwig der 1232 sich in einer Urkunde Alberuts et filius ejus Ludouicus de Frankenstein und sich später Ludwig III auf dem Frankenstein 1239 - 1263 nannte. Zog später in den hl. Krieg.

Die Pfarre Salzungen verkaufte im Jahr 1302 dem Kloster Frauensee eine Kapell zu Unterrohn (Rohna) wozu die Frankensteiner ihre Einwilligung gaben. Zeuge ist u. a. Heinricus Viceplebanus de Craienberc. T.C. S. 6

Die Frankensteiner sollen einer alten Gaugrafenfamilie entstammen.

816 Carolus Freiherr von Frankenstein

860 Goldobaldus

943 Walther T.C. S. 10

Die Frankensteiner wurden beschuldigt, in ihrer Herrschaft Räubern und Banditen Vorschub gesleistet zu haben, weshalb Kaiser Rudolf I den Abt Berthaus von Fulda beauftragte, die Burg Frankenstein und andere Bergschlösser im Werratal zu zerstören. Dabei soll Sybotho als Gefangener nach Fulda gebracht worden sein und Heinrich, der seine Zuflucht auf der Krayenburg suchte zur Abwendung weiterer kriegerischer Maßnahmen einen Vergleich abgeschlossen hat. S.11

Verbürgte geschichtliche Erwähnung finden die Frankensteiner erst im Jahr 816 wo Carolus Freiherr von Frankenstein, und 860,wo Godoboldus Freiherr von Frankenstein, diese Herrschaft inne hatte.Nach dem Ableben des Freiherrn Godoboldus von Frankenstein, der noch im Jahre 860 verbürgt genannt wird scheint ein Wechsel unter den Besitzern der Frankensteinischen Güter vor sich gegangen sein. Denn von jetzt ab tritt uns eine Reihe von Popponen als Herren von Frankensteins entgegen. Eine geschichtliche Nachricht meldet nämlich, daß um das Jahr 905 ein Graf Poppo, Gaugraf des Tullifeldes und Ostgrabfeldaaues, Herr von Frankenstein gewesen sei. S. 12

Poppo I regierte von 1037 - 1078, während dieser Zeit diente er den deutschen Kaisern Konrad II, Heinrich III und IV. Von den Kaisern als edler und trefflichen Mann hochgeachtet, befand er sich immer in ihrem Gefolge, begleitete sie auf ihren Kriegszügen und Reisen nach Italien und wurde bei der Kaiserkrönung Heinrich III in Rom mit dem Schwerte Kaiser Karls des Großen zum Ritter geschlagen. Er kämpfte für die Sache des unglücklichen Kaisers Heinrich IV gegen Rudolf von Schwaben, fiel als tapferer Held auf eigenen Boden in der Schlacht bei Mellrichstadt am 8.8.1078 und wurde im Kloster Reinhardsbrunn beigesetzt. Seine heldenmütige Tapferkeit in dieser Schlacht ist auf einem Bilde im Residenzschloß in München verherrlicht. S.12

 

Burgmänner auf der Krayenburg

1153 Dudo von Creinberc

1167 Ebo von Creinberc

1226 Ekkenbert von Creyenberc

1257 Ekkehard von Creienberc

1297 Gottfried von Swinrude

1314 Dietrich von Beringen

1318 von Appenrode

1332 Conrad von Swinrude

1352 von Wihers

1355 Apel und Hans von Reckrodt

1361 Apel von Buttlar

1362 Johann von Bibra

1375 Ludwig von Rotenberg

1392 Konrad, Fritz und Heinrich von Heringen

 

Wird demnächst fortgesetzt

 

Schlusswort

Vier Zeilen aus einem Festgedicht von W.H.A. Kr.

 

O, hört mein Wort, o mögt Ihrs nie verachten!

Und macht Ehr` dem Namen Kreyenberg,

Wie ihn zu Ehren Eure Väter brachten!

Habt Gott vor Augen stets bei Eurem Werk!

 

Diese Chronik habe ich für meine Kinder Tanja und Jörg geschrieben .

Kornelia Neuner