Ergebnisse von Recherchen beim Stadtarchiv Langensalza wegen  

  K r e y e n b e r g / K r e i n b e r g   erstellt von Kornelia und Helmut Neuner   Mein besonderer Dank gilt dem Stadtarchiv Bad Langensalza Frau Henning mit Kollegen sowie Herrn Pfarrer Berndt aus Bad Langensalza.     Vorbemerkung  

Grundlage der Nachforschungen war ein Traubucheintrag im Kirchenbuch von Altenburg/Thüringen im Jahr 1737 (Traubuch Seite 49 Nr.15):

Johann Nicolaus Kreinberg von Grumbach bey Langensaltza, ein Jäger, und Charlotte Magdalene, Herrn Severin Martini, des Stad- und Land-Kochs eintzige Tochter sind da sie früh zu vor in Unehren zusammen gefunden von Herrn Diacono M. Heinrich Müller den 30. Aprilis zu Hauße copuliret.

Außerdem liegt uns noch ein Taufbuchauszug von 1738 (Taufbuch Altenburg Seite 254 Nr. 199) vor:

Johann Friedrich, geb. den 8. Novembris pom 3 Uhr, get. den 21. Novembris in der Brüderkirche. Vater: Johann Nicol Kreinberg, ein Jäger-Pursch bey den Herrn Oberforstmeister von Burgsdorff, Mutter: Frau Charlotte Magdalena. Pathen: ......

 

Johann Nicolaus Kreinberg war der Stammvater der Altenburger-Abstammungslinie der

  K r e i n b e r g ` s.

Ziel unserer Nachforschungen in Bad Langensalza und in Grumbach war die Feststellung, wer die Eltern von Johann Nicolaus Kreinberg waren.

Am 20.5.1997 waren meine Ehefrau Kornelia und ich im Stadtarchiv in Bad Langensalza (Fr. Henning und Kollegen) und sind dort auf weitere Kreyenberg`s gestossen. Die Kreyenberg`s spielten in Bad Langensalza eine bedeutende Rolle.

Folgende Unterlagen wurden herangezogen:

Zwei vorhandene Familienstammbäume über Kreyenberg. Diese zwei (überwiegend identische) Stammbäume wurden 1932 von Hermann Gutbier Stadtarchivar i. R. angelegt und von damaligen Stadtarchivar E. Thomas beglaubigt.

Namens- und Sachregister zur Häuserchronik der Stadt Bad Langensalza von H. Gutbier.

Dieses Register entstand etwa in den Jahren 1929 bis 1934.

Handschriftliche Notizen von Gutbier auf einzelnen Zetteln über Grumbach in Karteiform

chronologisch geordnet.

  Auswertungen und Einordnungen soweit möglich   Die Familienstammbäume

Der eine Familienstammbaum lautet auf Johann Kreyenberg, der andere auf Jan Kreyenberg.

Vergleicht man die Daten, ergibt sich, daß beide identisch sind. Allerdings sind auf dem Stammbaum für Jan Kreyenberg 5 Kinder und für den von Johann Kreyenberg nur 4 Kinder angegeben. Das Kind Philipp Heinrich ( geb. 12.2.1633) erscheint nur auf dem Stammbaum für Jan Kreyenberg.

Bei den Kindern von Dr. Heinrich Kreyenberg (geb. 12.2.1638, verst. 1700) verhält es sich ähnlich. Hier erscheinen auf dem einen Stammbaum 6 Kinder, auf dem anderen jedoch 7 Kinder. Zusätzlich erscheint als siebtes Kind: Martha Barb. geb. 22.12.1674 verst. 6.10.1751).

Bei den Kindern von Georg Bernhard Kreyenberg (geb. 19.8.1624, verst. 6.1.1676) passiert wieder ähnliches: Der eine Stammbaum zeigt 4 Kinder der andere 6 Kinder, hier abweichend als zwei weitere Kinder:

 

Martha Marg. Kreyenberg geb. 27.2.1663,

Kath. Marg. (kein Geburtsdatum).

Auffallend ist, daß von den Söhnen von Johann Kreyenberg bei folgenden keine Angaben über die Kinder vorhanden sind, d. h. der Stammbaum wurde hier bewußt nicht weitergeführt. Es handelt sich hierbei um:

 

Johann Laurentius Kreyenberg geb. 8.1.1623

Johann Georg Kreyenberg, geb. 25.7.1628, verst. 1681

Philipp Heinrich Kreyenberg, geb. 12.2.1633.

Anmerkung HN.: Waren dies eventuell die „schwarzen Schafe", weil sie es nicht zu Ruhm und Ehren brachten, wie die anderen Brüder. War einer der Drei - vielleicht auch mehrere - dann in Grumbach ansässig ?

 

  Auszüge aus dem Namens- und Sachregister zur Häuserchronik  

Vorbemerkung: hier wurde keinerlei Wert auf die Häuser und Grundstücke gelegt. Es geht hierbei nur um den Namen Kreyenberg.

Fundstelle Seite 350:

Auch von einem schweren Unglücksfalle in älterer Zeit und von einem Morde wird berichtet.

Am 30. Dezember 1655 verunglückten die Kaufleute Johann Kreyenberg und Stephan Aurbach, die mit ihrem Wagen nach Leipzig fahren wollten, bei Clettstedt.

Fundstelle Seite 13:

Verheiratet war der Fleischer Hesse mit Martha Margarethe Kreyenberg, einer Tochter des Georg Bernhard Kr., dessen Familie, wie der Chronist, Superintendent Pfefferkorn, im Jahre 1684 schreibt, zu den vornehmsten Geschlechtern der Stadt Langensalza gehörte.

Fundstelle Seite 37:

Das Eheleben des Tuchmachermeisters Simler ist ein sehr wechselvolles gewesen, da vier Frauen nacheinander seine Gehilfinnen geworden sind:

1665 Anna Sophie Steinmetz verst. 1680

1681 Margarete Gutbier verst. 1691

1692 Frau Barbara Justine Kreyenberg verst. 1695 (war zweite Ehefrau von Christoph Kreyenberg)

1696 Frau Anna Barbara Seege verst. 1726.

Er selbst endete seine Wallfahrt im Jahre 1713.

Fundstelle Seite 83:

Die Regierenden Herrn Burge Meister waren der Edle Vor Achtbare undt wohlgelarte Herr Heinrich Kreyenberg D. deßen Collega Herr Johann Georg Hoyer.

Fundstelle Seite 94:

Martha (Zerbst) heiratete den aus Borcken zugezogenen Handelskaufmann Jan Kreyenberg (1622) und wurde dadurch Stammutter eines Geschlechts, das, nach Bericht des Chronisten Pfefferkorn, eine bedeutende Rolle in Langensalza spielte.

Fundstelle Seite 55:

Seine Vermählung mit Agnes Christine Gutbier, einer Tochter des Kaufmanns Michael Gutbier, fand 1697 statt. Seine Gattin verließ ihn schon 1714. Ersatz fand er 1716 in Martha Marie Kreyenberg, Tochter des Bürgermeisters und Licentiaten Henrich Kreyenberg.

Fundstelle Seite 82:

Die Christiani sind mit Daniel Christian Christiani, notaria publico, im Jahre 166o aus Weida im Voigtlande gekommen.

Sein Sohn Heinrich Christian, Landaccis=Jnspektor hatte zur Gemahlin die Bürgermeisterstochter Martha Marie Kreyenberg, welche ihren kirchlichen Sinn dadurch bekundete, daß sie den beiden Geistlichen der St. Bonifatiuskirche ein Viertel Stadtland legierte, 2 Acker haltend.

Fundstelle Seite 68:

1585 tritt der Bürgermeister Johann Gereum gen. Steinfarth als Besitzer auf, nach dessen Tode (1608) der Schwiegersohn desselben, Georg Fornseist, gebürtig aus Creußen.

Besitznachfolger waren: Georg Bernhard Kreyenberg (verst. 1676).

Fundstelle Seite 77:

Georg Ludwig Witthauer vermählte sich 1701 mit Frau Anna Salome Rumpel; sie starb 1708. Darauf trat er 1710 in eine zweite Ehe mit Frau Katharine Fischer, geb. Kreyenberg, die der Tod 1727 von ihm trennte. Er selbst verschied 1732.

Fundstelle Seite 80:

Im Hausbesitz und als Postmeister wurde er (Joh. Gabriel Seebach) seines Vaters Nachfolger.

Zur Gemahlin wählte er 1697 die Tochter des Bürgermeisters Heinrich Kreyenberg, namens Martha Barbara. Seine Liebste holte er sich aus der Nachbarschaft, denn sie wohnte in dem Hause an der Ecke der Salzstraße und des Planes. Man nannte dies Haus - ehemals Ziegler`scher Besitz - „Unterm Hain". 1711 brannte das Haus Langestr. 50 ab. Postmeister Joh. Gabriel Seebach verfügte über eine zahlreiche Kinderschar:

Heinrich Gabriel (geb. 1698, verst. 1756) studierte Medizin und ließ sich in seiner Vaterstadt als Arzt nieder.

Christian Ernst (geb. 1700, verst. 1756) wurde Tuchmacher

Christine Sophie (geb. 1705) heiratete 1724 den Tuchmachermeister Johann Kaspar Wagner.

Joh. Juliane (geb. 1707) wurde Ehefrau des Tuchmachers Johann Kaspar Wagner.

Marthe Theodore trat in den Ehestand mit dem Fischhändler Christian Ludwig Freitag.

Friedrich Ludwig (geb. 1716) ging nach Dänemark.

 

Fundstelle Seite 32:

Langestraße 19. Vor dem „Großen Brande" des Jahres 1711 standen vier Häuser an Stelle dieses geräumigen Gebäudes. Besitzer derselben waren:

 

Bürgermeister Dr. Heinrich Kreyenbergs Erben,

Johann Nikol König

Oberkämmerer Christoph Ludwigs Schmidts Erben,

Georg Anton John.

Amtsverwalter Johann Friedrich Lehmann kaufte die vier Brandstätten und erbaute 1740 ein neues Haus, wie durch die Inschrift über die Haustüre angedeutet wird.

 

Den östlichen Teil des Gebäudes mietete die Herzoginwitwe Friedericke von Sachsen-Weißenfels zur Unterbringung des Marstalls, da beim Schloße Dryburg geeignete Räume nicht vorhanden waren.

Fundstelle Seite 22:

Seite 21 fehlt. Text beginnt am Anfang der Seite 22:

........... Weißensee, letztere 1663 Dr. Heinrich Kreyenberg juris licentiatus.

Der Heimgang der Eltern erfolgte 1671.

Nunmehr trat der Schwiegersohn Dr. Heinrich Kreyenberg in den Besitz ein.

Sein Vater Jan Kreyenberg, ein Cramer, war aus Borcken gebürtig und hatte sich seit 1621 hier niedergelassen und 1622 die Tochter des reichen Hegebürgers Andreas Zerbst zur Gehilfin erkoren.

Von seinen fünf Söhnen war Heinrich der jüngste, geboren 1638. Er wurde 1678 hiesiger Bürgermeister.

Neben dem Haustore liest man auf einem eingefügten Steine: Anno 1676 H. K. D.; darunter befindet sich eine Rosette.

Im Jahre 1700 wurde Dr. Kreyenberg aus dem Diesseits abgerufen.

Von seinen fünf Töchtern blieben zwei unvermählt:

 

Johanne Justine (geb. 1663) und Theodore Beate (geb. 1670).

Justine Katharine (geb. 1668) vermählte sich 1696 mit dem Ratsfreunde Johann Christoph Fischer und nach dessen Ableben mit dem Amtsgeleitmann Georg Ludwig Witthauer (1710).

 

Martha Marie fand in Heinrich Christian Christiani 1716 ihren Schutzherrn.

 

Johanne Marie (geb. 1682) nahm der Acciseinnehmer Johann Georg Ellrich seine Hut.

Der einzige Sohn des Bürgermeisters Kreyenberg, namens Heinrich (geb. 1677), studierte Rechtswissenschaft, erlangte die Doktorwürde, starb aber schon 1703 im Alter von 26 Jahren.

Gleichzeitig gab es in Grumbach eine Familie, die den Namen Kreyenberg führte.

Mehrere Träger dieses Namens waren fürstliche Hühnerfänger und Trappenjäger. Die Trappe war ein beliebtes Gericht am Fürstenhofe. An jene Zeit erinnert auch die Straßenbezeichung

 

Jägergasse in Grumbach.

Die Erben des Dr . Kreyenberg besaßen das Grundstück gmeinschaftlich (Hinweis HN: gemeint ist hier das Grundstück in der Langestraße in Bad Langensalza).

 

Notiz HN:

Der Chronist hat hier nur von gleichen Namensträgern berichtet. Warum schreibt er nicht gleich, dass diese Familie mit den Kreyenberg`s in Langensalza nicht verwandt war.

Eine Verwandtschaft könnte nämlich durchaus bestanden haben, da der Stammbaum für folgende Personen nicht weitergeführt wurde:

Johann Laurentius Kreyenberg, Joh. Georg Kreyenberg und Philipp Heinrich Kreyenberg.

Waren dies die schwarzen Schafe der Familie??

Vergessen darf man auch nicht, daß der Chronist bzw. dessen Ahnen namens Gutbier auch mit den angesehen Kreyenberg`s in Langensalza verwandt waren. Wollte man die anderen Kreyenbergs in Grumbach einfach nicht wahrhaben???

  Handschriftliche Notizen über Grumbach (gefertigt von Gutbier)  

Die handschriftlichen Notizen auf einzelnen Zetteln konnten von meiner Frau aus zeitlichen Gründen leider nur stichpunktmäßig durchsehen werden:

Folgende Einträge in Bezug auf Kreyenberg, Kreienberg sowie Grünberg sind hierbei aufgefallen:

Grumbach 1662 Die Klauelischen Erben / Hartmann Just Kartlen zu Grumbach: Registrierung: 1606 Johann Rost und Konsorten / Heinrich Rosts Witwe zu Th.; 1629 Bartherl Carl zu Grumbach, Vergleichung mit seinen Söhnen; 1661 Valentin Kreynberg wird Substitut seines Vaters als Jägereiter, 1675 Hans Heinrich Carl zu Grumbach wegen wieder Hans Crottens Sohn verübten Frevels, 1691 Abraham Alexander , Jude zu Wanfried / Jungfer Christine Marie v. Carles in pto debiti.

Grumbach 1663 Christoph Grünberg, Madgeburg, bedienter Jäger zu Grumbach / Anna Elisab. ......... (Pastorentocher zu Zimmern) Kirchenbuch zu Zimmern (Eheschließung).

Grumbach (Amt Salza) 1660 Stufenregister : Valentin Grünberg u. andere Namen.

Grumbach 1682 Christoph Kreienberg, Jägereiter zu Grumbach hat ein Haus auf eine lange Zeit wüste Stätte erbaut, auf welcher / Oblag= 9 Gr. ?? gelegt wird. (1772 Walter Wenzel), (Amtsrechnung).

Christoph Kreyenberg ist Jägereiter in Grumbach (handschriftlicher Vermerk verst. 28.4.1691). Martin Kreyenberg ist Hühnerfänger. (Amtsrechung).

Grumbach 28.4.1691 verstarb Christoph Kreyenberg, Hegereiter zu Grumbach; die Witwe ist Barbara Justine, geb. Walter.

Grumbach 1691 Christoph Kreyenberg, Hegereiter zu Grumbach ist gestorben seine Witwe ist Barbara geb. Waltern.

Grumbach 1691 Die Erben des Herrn Christoph Kreyenberg, Hegemeisters zu Grumbach/ Barbara Justine Walther: 1. Blandine / Simon Augustin. 2. Martha Katharina / Christoph Krapff. 3. Hans Friedrich / Vormund ist Martin Kreyenberg J. 4. Marthe Elisabeth 5.Anna Maria 6. Sophie

Grumbach 1690 Herr Martin Grünberg (Kreienberg) ist Fürstl. Hühnerfänger zu Grumbach

Grumbach 1714 Oberförster Johann Francke in Grumbach, Joh. Heinrich Öttel ist neu bestallter Oberförster, Joh. Heinrich Mittler, Forstknecht in Thamsbrück, der alte Hühnerfänger Martin Kreyenberg in Grumbach, Holzknecht Hans Rudolf Nottrock in Mittelsömmern wegen der Nauendorf`schen Gehölze. Hühnerfänger Hans Burkhard Kreyenberg zu Grumbach erhält 6 M 16 gr Fanggeld für 71 Rebhühner. (Rontaret ???)

1736 Grundbesitz in Grumbach: Joh. Seb. Kreyenberg, Landbesitz.        

  Kirchenbuchauszüge aus den Kirchenregistern von Grumbach gefertigt von Herrn Pfarrer Berndt, Bad Langensalza    

  Trauregister Grumbach 1724

Den 21. gter ist Martin Thomas weijl. And. Thomas uns gewesenen Inwohners und Hof'Schendes alhier hinterlaßener Eheleibl. Sohn mit der Tugendsamen Jungfer Martha Maria Kreynbergin des weil. wohlehrend.vesten und warhaften Herrn Martini Kreynbergs gewesenen fürstl. sächss. weißenfelsischen Hühnerfängers hinterlaßenen eheleibl. Tochter anderer Ehe öffentl. copuliret worden.

 

Eheschließung Martin Thomas mit Martha Maria Kreynberg ( Vater war Martini

Kreynberg)

  Trauregister Grumbach 1723  

Den 13 ten July ist Herr Andr. Blanckenburg hochfürstl. sächs. Weißenfelsischer defungierter Hühnerfänger und des weyland ehrengeachteten und fürsichtigen Johann Blanckenburgs gewesenen Pacht-Inhabers des Adl.Ritterguths alhier in Grumbach hinterlaßener eheleibl.H. Sohn mit der Ehr und tugendsamen Jungfer Anna Sophia Kreynbergin Herrn Joh. Burckhard Kreynbergs hochfürstl. sächss. weißenfelsschen HühnerFängers eheleibl. jüngste Tochter öffentl. copuliert u. eine Braut-Predigt gehalten worden.

 

Eheschließung Andr. Blanckenburg mit Anna Sophia Kreynbergin ( Vater war Joh. Burckhard Kreynberg)

 

 

 

 

 

  Sterberegistereinträge Grumbach   1741

 

Den 12 ten Martij ist Frau Anna Maria Kreynbergin des weyl. wohlehrenhaften und kunsterfahrenen Herrn Martini Kreynbergs, fürstl. sächss. weißenfelsischen Hühner-Fänger, alhier in Grumbach hinterlaßene Witwe mit Christl. Ceremonien und einer Leich:Predigt beerdiget worden. Aetat. 75 Jahr 10. Monathe und 6 Tage.

(rechnet man zurück, war sie am 6. Mai 1665 geboren)

 

  1733  

 

Den 25. Julij ist Herr Johann Burghard Kreynberg fürstl. Sächss. Weißenfelsischer Hühnerfänger alhier gestorben, den 26. darauf mit christl. Ceremonien zur Erde bestattet

worden aetat 69 Jahr 6. Monath 2. Woche und 6. Tage. Conc. Funeor

 

(rechnet man zurück, war er am 5. Januar 1664 geboren)

 

    1723  

 

Den 18ten Maij Mittags um 12.Uhr ist Johann Heinrich Kreynberg ( ...) gestorben, den 20ten darauf mit christl. Cremonien zur Erde bestattet worden. aetat 46 Jahr 3.Monath 3. Wochen u. 1 Tag. Conc. fun.

 

(rechnet man zurück, war er am 28. Januar 1677 geboren)

 

Diese Kirchenbuchauszüge wurden handschriftlich von Herr Pfr. Berndt erstellt und uns im Oktober 1996 übersandt.

Vermerk Pfr. Berndt: Weitere Sterbeeintragungen nicht zu finden, da das Kirchenbuch erst 1717 beginnt.   Weitere Zielsetzung meiner Nachforschungen  

Bei meinen weiteren Nachforschungen geht es mir schwerpunktmäßig um folgende Überprüfungen bzw. Feststellungen:

Bestand eine verwandtschaftliche Beziehung zwischen den Kreyenberg`s von Bad Langensalza zu den Kreyenberg`s von Grumbach. Bei den Kreyenberg`s von Grumbach handelt es sich um Vorfahren meiner Ehefrau Kornelia

Erforschung der Ortsgeschichte von Grumbach und der Bezug von Grumbach zu dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels. Sämtliche Herzöge des Herzogstums Sachsen-Weißenfels waren leidenschaftliche Jäger. Derzeit beschäftige ich mich auch mit der Geschichte des Herzogtums Sachsen-Weißenfels.

 

 

 

Diese Zusammenfassung wurde Ende Mai 1997 erstellt. Sie wird fortgeführt werden. Entsprechende Ergebnisse der Nachforschungen werden wir auch in Zukunft schriftlich fixieren. Unsere Ergebnisse werden wir dem Stadtarchiv Bad Langensalza, dem derzeitigen Bürgermeister von Grumbach sowie Herrn Pfarrer Berndt, Bad Langensalza aushändigen. Bei allen, die uns bei den Nachforschungen unterstützen, möchte ich mich bereits heute herzlichst bedanken.

 

 

Pyrbaum, im Mai 1997 Kornelia und Helmut Neuner

      Die Geschichte von Grumbach und die Herren von Grumbach  

Hierzu ist eine Abhandlung erschienen und zwar: Zur Geschichte des Kreises Langensalza

(Beitrag zur Heimatkunde von H. Schütz) Heft 9 Seite 489-559 Grumbach, Henningsleben.

Es handelt sich hierbei um einen Sonder-Abdruck aus „Für Stadt und Land", Heimatbeilage zum „Langensalzaer Tageblatt".

Die Gemeinde Grumbach ist seit 1.1.1993 ein Stadtteil von Bad Langensalza.

Seit 1554 gehört Grumbach zum sächsischen Amt Langensalza, welches unter sächsisch-weißenfelser Herrschaft stand. Nach 1815 wurde das Amt Langensalza aufgelöst und als preußisches Landratsamt Langensalza weitergeführt.